Dienstag, 14. Juni 2011

Bibel vs. Handy

Ich frage mich, was passieren würde, wenn wir unsere Bibeln wie unsere Handys behandeln würden…

Was ist, wenn wir sie immer und überall mit uns herum tragen?
Was ist, wenn wir sie mehrmals am Tag "durchklicken" würden?
Was ist, wenn wir schnell zurücklaufen würden, weil wir sie oben liegen gelassen haben?
Was ist, wenn wir regelmäßig nachschauen würden, ob wir eine Nachricht erhalten haben?
Was ist, wenn wir mit ihr umgingen, als könnten wir ohne sie gar nicht mehr leben?
Was ist, wenn wir sie unseren Kindern schenken würden?
Was ist, wenn wir sie auch ständig unterwegs benutzen würden?
Was ist, wenn wir sie immer für den Notfall dabei haben?

Fragst du dich nun: „Hmm, wo ist meine Bibel?“


Ach ja und noch was: Im Gegensatz zum Handy brauchen wir uns keine Sorgen darüber zu machen, dass man uns die Bibel "abschalten" könnte, denn Jesus hat die Rechnung schon ganz und gar bezahlt!

Sonntag, 22. Mai 2011

Philipper 1,18-19

Was macht es denn? Wird doch auf jede Weise, sei es aus Vorwand oder in Wahrheit, Christus verkündigt, und darüber freue ich mich. Ja, ich werde mich auch freuen,
denn ich weiß, dass dies mir zum Heil ausschlagen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi
Philipper 1,18-19

„Was macht es denn?“ Ist diese Frage nicht überraschend? Würde man nicht von Paulus denken, dass er hier Klartext redet und diejenigen, die nicht aus reinen Motiven predigen, verwarnt werden? Der Paulus legt den Fokus auf Christus und macht deutlich, dass die Hauptsache ist, dass Christus verkündigt wird! „Christus allein“, darauf kommt es an und der soll gepredigt werden. Ob nun aus Vorwand (also aus Neid oder Streit) oder in Wahrheit (aus der einzig wahren Motivation: Die Liebe), das ist egal. Christus soll verkündigt werden! Das ist Grund zur Freude!

Freuen wir uns, wenn Christus in den Gemeinden verkündigt wird? Was bedeutet es denn eigentlich „Christus zu verkündigen“? Sein gutes Evangelium zu verkündigen, worin die Hauptbotschaft aus der Rettung der Menschen durch das Erlösungswerk Christi am Kreuz, besteht. Das soll immer und immer wieder verkündigt werden! Menschen sollen zum Glauben kommen und umkehren! Das ist noch mehr Grund zur Freude!

So viel Grund zur Freude wird Paulus auch noch weiterhin haben, wenn er sieht und davon hört, dass Christus verkündigt wird. Der große Christus, sein Retter und Herr! Er ist sich sicher, dass er letztenendes gerettet wird. In dem Zusammenhang wohl die Rettung aus der Gefangenschaft! Er weiß, sie verkündigen Christus und beten für ihn und Gott bewirkt in seiner Kraft die Rettung – wenn es sein Wille ist. Gebet und der Beistand des Geistes geben Paulus die nötige Ausdauer und Kraft.

Sind wir uns dessen bewusst? Glauben wir, dass Gebet etwas bewirkt? Oh ja, das sollten wir, denn Gott hat es schon unzählige Male gezeigt. Gott erhört Gebet! Sind wir uns bewusst, dass Gottes guter Geist in den Kindern Gottes ist und ihnen ein Beistand ist? Ist das nicht Ermutigung genug für das tägliche Leben? Oder sind wir durch gute Umstände so davon weggekommen? Lasst uns neu ermutigt werden uns in die Abhängigkeit des Geistes zu begeben!

Christus-Verkündigung ist das A und O! Der Retter muss in die Welt hinaus proklamiert werden! Das Evangelium für die Welt! Mit Gebet und mit Hilfe des Heiligen Geistes können Dinge geschehen, die unmöglich scheinen!

Mittwoch, 20. April 2011

Philipper 1,14-17

Und dass die meisten der Brüder im Herrn Vertrauen gewonnen haben durch meine Fesseln und viel mehr wagen, das Wort Gottes ohne Furcht zu reden. Einige zwar predigen Christus auch aus Neid und Streit, einige aber auch aus gutem Willen. Die einen aus Liebe, weil sie wissen, dass ich zur Verteidigung des Evangeliums eingesetzt bin; die anderen aus Eigennutz verkündigen Christus nicht lauter, weil sie mir in meinen Fesseln Bedrängnis zu erwecken gedenken.
Philipper 1,14-17

Die Menschen wissen, dass Paulus gefangen ist und sie wissen von seiner unendlichen Hoffnung, die auf Christus gegründet ist. Paulus nimmt die Begebenheiten so an, wie sie von Gott gegeben sind und setzt sich weiter für das Evangelium ein. Seine Gefangenschaft ist zudem eine Ermutigung für die Christen, dass auch sie das Wort Gottes verkündigen. Ohne Furcht, so beschreibt Paulus die Verkündigung. Sie haben Vertrauen gewonnen, sie sind bereit mehr zu wagen, weil sie in Paulus ein Vorbild sehen, einen Kämpfer.

Wofür kämpfst du bzw. wofür lebst du? Ist das, wofür du lebst, auch wert dafür zu sterben? Paulus lebt für Christus und ist bereit sein ganzes Leben für ihn einzusetzen (siehe auch Vers 21) - bist du es auch? Sehen wir dieses große Vorbild in diesem großen Gottesmann? Ja, die Menschenfurcht, die gehört öfters mit dazu. Aber die darf hinten anstehen, wenn es um Gott und sein Evangelium geht, denn er ist größer und mächtiger! Er schenkt Kraft und Weisheit! Trauen wir ihm das nicht zu?

Nun beschreibt Paulus verschiedene Arten in der Verkündigung. Aus Neid und Streit, aus gutem Willen, aus Liebe und im unlauteren Eigennutz. Neid und Streit, so scheint es, dass Menschen ein Problem mit Paulus hatten; vielleicht seine einzigartige Begabung als Apostel und Evangelist. Ganz genau kriegen wir das hier nicht raus. Aus unlautem Eigennutz ist genauso schändlich! Manche wollen sich augenscheinlich hervortun und Paulus niedermachen. Aus gutem Willen ist auch nicht unbedingt schlecht, aber eine wichtige Konstante der Verkündigung fehlt: Das einzig Richtige ist die Predigt des Christus aus Liebe! Aus Liebe zu Christus und aus Liebe zu den Mitmenschen (Matthäus 22,37-39).

Die Liebe soll auch unser Denken und Handeln bestimmen. Und wenn wir das Evangelium predigen, dann nicht für uns, sondern nur für Gott und aus seinem Willen heraus für diejenigen, die es hören. Es geht nicht um uns, es geht um den lebendigen Gott! Lasst uns diesen vorbildlichen Charakter mitnehmen.

CHRISTUS wird verkündigt!

Donnerstag, 24. März 2011

Philipper 1,12-13

Ich will aber, dass ihr wisst, Brüder, dass meine Umstände mehr zur Förderung des Evangeliums ausgeschlagen sind, so dass meine Fesseln in Christus im ganzen Prätorium und bei allen anderen offenbar geworden sind.
Philipper 1,12-13 

Paulus hat mit riesigen Umständen zu kämpfen. Er möchte, dass es die Geschwister in Philippi wissen - und wir auch!

Haben wir nicht auch oft mit Umständen zu kämpfen? Werden uns nicht manchmal auch Steine in den Weg gelegt, wo wir drüber springen, gegen ankämpfen oder sie umlaufen müssen? Manchmal scheint das schier unmöglich zu sein. Aber wenn du Gottes Kind bist, dann sei getrost, dass Gott etwas daraus machen wird - einfach gesagt, aber schwierig gelebt. Paulus kann da unser Vorbild sein…

… seine Umstände sind zur Förderung des Evangeliums ausgeschlagen. Paulus sitzt wohl im Gefängnis und er scheint sich darüber zu freuen. Wahrscheinlich nicht unbedingt über das Gefangensein, aber über seinen Umstand. Und warum? Weil das Evangelium bekannt wird - sein Leiden für Christus! Er sieht einen Sinn darin und weiß für wen er lebt: Jesus Christus!

Wie ist das in deinem Leben? Siehst du die Umstände als von Gott gewollt an und freust dich in ihnen, auch wenn das manchmal nicht zum Erfreuen scheint? Vertraust du dich Gott an und siehst eine Chance in den Dingen, die du gerade mit machst?

Paulus hat es getan: Er nutzt den Umstand für die Verkündigung des Evangeliums. Entweder im Stadtpalast oder sogar in der ganzen Provinz (Prätorium) haben Menschen von seinen Umständen gehört. Das Evangelium geht rum wie ein Lauffeuer!

Bist du vielleicht noch kein Kind Gottes? Dann höre auf das Evangelium - die gute Nachricht - und sehe ein, dass du schuldig vor Gott bist. Glaube von Herzen an den Herrn Jesus Christus und dass er für deine Schuld gestorben ist; kehre um zu Gott und lebe! Das Evangelium ist die gute Botschaft, dass Christus für dich (deine Schuld) gestorben und wieder auferstanden ist.

Heute schließen wir hier und werden hoffentlich ermutigt von des Paulus’ Eifer in seinen Umständen.

Mittwoch, 2. März 2011

Philipper 1,10-11

Damit ihr prüft, worauf es ankommt, damit ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Christi, erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt wird, zur Herrlichkeit und zum Lobpreis Gottes.
Philipper 1,10-11

Prüfen, woraus es ankommt. Genau darum geht es Paulus. Gott wünscht sich von seinen Kindern, dass sie prüfen, worauf es ankommt und dazu offenbart er ihnen, dass ihre Liebe in der Erkenntnis und Einsicht wachsen, ja wirklich überreich werden soll. Der Grund für das Prüfen ist das lauter und unanstößig sein. Rein sein, nicht anrüchig sein, so soll es sein! Ja, hier spricht die Bibel von einem Wandel in uns, einen Prozess der Kinder Gottes: Die Heiligung. Bis auf den Tag hin, wo Jesus wieder kommt!

Wie sieht es bei dir im Leben aus? Bist du ein Kind Gottes? Was bedeutet dir die Heiligung? Möchtest du dich wie eine Katze rein halten, wenn du Dreck abbekommst oder magst du es dich im unlauteren Dreck zu suhlen wie eine Sau? Gott wünscht sich, dass wir ihm ähnlicher werden; sein Wille ist die Heiligung!

„Erfüllt sein mit der Frucht der Gerechtigkeit“, auch darum beten Paulus! Die Gerechtigkeit, die aus Glauben gewirkt wird. Und in dieser Gerechtigkeit lebend gibt es Frucht, die Frucht des nachfolgenden Lebens eines Christen in dieser Welt. Frucht im Lebenswandel zur Herrlichkeit Gottes; Frucht zum Lobpreis Gottes! Ja, dieses Leben gewirkt zu seiner Ehre. Alles in allem eine wunderbare Theorie, aber das in der Praxis zu leben…

... ja, das ist wahrlich nicht einfach... so können auch wir nur einsteigen in das Gebet des Paulus, dass unsere Liebe überreich wird, damit wir prüfen können und das letzten Endes zur Ehre Gottes. Das kann nur Gott bewirken, in seiner Gnade! Lässt du dich drauf ein?